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Aug 21 2017

Bewohner der Siedlung Mäckeritzwiesen nicht im Stich lassen

Durch den vielen Regen stand seit Ende Juni die Siedlung Mäckeritzwiesen zum Teil 80 cm tief unter Wasser. Die Bewohner machen sich existentielle Sor-gen um ihre Häuser.
Die SPD-Fraktion in Reinickendorf fordert, dass die Bürgerinnen und Bürger auf keinen Fall von der Politik im Stich gelassen werden dürfen und dass die Kom-munalpolitik hier zwischen den verschiedenen Stellen eine koordinierende Rolle übernehmen muss, Verantwortung tragen muss. Auch wenn dies für das Be-zirksamt schwierig sein sollte, da es nicht Eigentümer der Grundstücke ist und auch technisch nicht selbst die Gerätschaften besitzt, um Hochwasser aus ei-gener Kraft zu beseitigen.

Um eine langfristige Lösung für die Bewohner herbeizuführen, plant die SPD-Fraktion einen Antrag einzubringen, damit die Wasserwerke und Senatsverwal-tung dauerhaft den Menschen vor Ort helfen können. Hierzu müssten u.a. Än-derungen an der Kanalisation vorgenommen werden, auch der Grundwasser-spiegel darf nicht so hoch bleiben wie das derzeit der Fall ist.
Marco Käber, Fraktionsvorsitzender der SPD, erklärt: „Wir begrüßen, dass der Abgeordnete Jörg Stroedter sich bei den entsprechenden zuständigen Stel-len – v.a. bei den Berliner Wasserwerken – dafür einsetzt, dass sich solche ka-tastrophalen Zustände bei künftigen Regenfällen nicht wiederholen können. Wir bedanken uns beim Technischen Hilfswerk (THW) für die unbürokratische So-forthilfe für die Bewohner, die durch das Abpumpen geleistet wurde“

Es sei zwar klar, dass der Bezirk in der Sache keine direkte Kompetenzen hat, aber die Kommunalpolitik dürfe sich hier auch nicht wegducken. Marco Käber fordert daher: „Alle politisch Verantwortlichen als Vermittler für eine Lösung die-ses Problems zur Verfügung stehen. Die Betroffenen dürfen nicht in einen Zu-ständigkeitsdschungel geschickt werden.“
Reinickendorf, 04.08.2017

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Dorfzeitung

1 Kommentar

  1. Dr. Sabine Müller

    Eine aktuelle Online-Petition auf Change.org fordert:
    „Hochwasserschutz für Berlin-Reinickendorf!“.
    Hier können Sie die Petition lesen und unterzeichnen:
    http://bit.ly/2ilqWg7

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