Category: Kräuterecke

Kräuterecke Januar 2017

Ashwaganda Ashwaganda, auch Schlafbeere oder indischer Ginseng genannt  kommt in ganz Afrika, dem Mittelmeerraum, Vorder- und Südasien sowie China und Mauritius vor. Die Schlafbeere und ihre Wurzel gehören wegen ihrer vielseitigen Wirkungen und der sehr guten Verträglichkeit zu den am häufigsten genutzten Arzneimitteln in der ayurvedischen Medizin.  Die Wurzel speziell hat beruhigende Wirkung. Die roten …

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Kräuterecke Dezember 2016

Granatapfel Der Granatapfel hat seinen Namen von Granum = Korn, weil er aus vielen kleinen Stücken besteht. Übrigens auch die Granate ist auf diesen Wortstamm zurückzuführen, weil sie in viele kleine Stücke splittert. Der Apfel aber hat den guten Namen „Paradiesfrucht“, diesen Apfel soll Eva Adam angeboten haben. Dieser Apfel ist auf jeden Fall eine …

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Kräuterecke November 2016

Topinambur Überlebende einer Hungersnot unter französischen Auswanderern in Kanada/Nordamerika schickten 1610 einige der unbekannten Knollen, die ihnen das Leben gerettet hatten, nach Europa. So kam sie auch 1612 nach Paris[4] sowie in den Vatikan als Sammelplatz für Wunder aller Art. In Frankreich wurde die „Indianerkartoffel“ nach einem brasilianischen Indianerstamm, der zufällig gerade zu Besuch war, …

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Kräuterecke Oktober 2016

Minze Einem Ehebruch sei Dank: Die Minze, das Heilkraut, das auch Genießer schätzen. Toll trieben es bekanntlich die alten Römer. Doch die griechische Götterwelt braucht sich, was Eskapaden anbetrifft, auch nicht zu verstecken, wie die Überlieferung berichtet. Speziell Göttervater Zeus wird ein ausschweifendes (amouröses) Leben nachgesagt. Einem Fehltritt seines Bruders Hades, seines Zeichens Herrscher der …

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Kräuterecke September 2016

Aztekisches Süßkraut Wie der Name bereits vermuten lässt, stammt das aztekische Süßkraut aus Mittel- und Südamerika. Der spanische Arzt Francisco Hernandez war der erste, der die Pflanze im späten 16. Jahrhundert in Mexiko entdeckte und beschrieben hat. Zahlreiche Untersuchungen damals wie auch heute konnten belegen, dass das aztekische Süßkraut eine wichtige Rolle gespielt haben muss. …

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Kräuterecke August 2016

Wasabi Der Name Wasabi stammt aus dem Japanischen. Geerntet wird die Wurzel mit einem Durchmesser von etwa 3cm. Sie kommt mit ihrer Schärfe etwa dem Meerrettich gleich. Die frische Wurzel wird mit einer Reibe auf dem Essen verteilt. Durch die oxidationsempfindlichen Senföle verliert Wasabi seine Würzkraft schon nach einer halben Stunde. Im Handel sind Pulver …

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Kräuterecke Juli 2016

Pfennigkraut Das Pfennigkraut, ein Bodendecker, kommt vor allem in Europas und Asiens vor, auf feuchten, nährstoffreichen Böden. Der Name bezieht sich auf die kreisrunden, pfenniggroßen Blätter. Früher wurde es gegen Husten und Geschwüre eingesetzt. Heutzutage ist es in Osteuropa eine Heilpflanze bei Durchfall, Rheuma und Schwindsucht. Für den Tee wird blühendes Kraut mit den Wurzeln …

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Kräuterecke Juni 2016

Wasserkresse Dieser Kreuzblütler wächst wild an Seeufern, Überschwemmungswiesen und in kleinen Teichen in Mitteleuropa und Russland. Interessant ist die Blattentwicklung. Im Frühjahr sind die Blätter stark gezähnt, während der Blüte glatter und anschließend wieder mehr eingekerbt. Die Wasserkresse ist robust und essbar, vor allem die jungen Triebe und Blüten sind zu empfehlen. Sie schmecken würzig …

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Kräuterecke Mai 2016

Brennessel Die finden Sie überall. Ihre wertvollen Eigenschaften sind wenig bekannt. Wissenschaftlich erwiesen soll sein, dass sie entzündliche Darmerkrankungen positiv beeinflusst sowie Arthrose, Arthritis, Prostatabeschwerden und Blasenprobleme lindert. Sie liefert dreimal so viel Eisen wie Spinat, also gut gegen Frühjahrsmüdigkeit. Und zu alledem schmeckt sie ausgezeichnet. Gedünstet wie Spinat mit gehackten Zwiebeln und einem Schuss …

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Kräuterecke April 2016

Guduchi Guduchi wächst in den Wäldern Indiens, eine starke Rankpflanze bis in höchste Baumwipfel mit bis zu 10 Meter langen Luftwurzeln.  Die ganze Pflanze, Wurzel, Äste und Blätter, wird meist als Teeaufguss oder Presssaft verwendet Das Wort „Guduchi“ bedeutet „Das den Körper Schützende“, es wird als Trank der Unsterblichkeit beschrieben. Es soll das  Immunsystem stärken, …

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Kräuterecke März 2016

Pastinake Die Pastinake gehörte im Römischen Reich zu dem beliebtesten Wurzelgemüse. In der Esskultur des Mittelalters hatte sie eine Bedeutung wie heute die Kartoffel oder Karotten. Sie ist ein Doldengewächs, eine Kreuzung zwischen wilder Möhre und Petersilienwurzel und zählt zu den ältesten Sammelpflanzen der eurasischen Urbevölkerung. Pastinaken sind schmackhaft und gesund. Pastinaken enthalten bis zu 3,5 …

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Kräuterecke Februar 2016

Punamava Ist eine unscheinbare, bodendeckende Pflanze, die überall in Asien, Afrika und den USA wächst. Zu Trockenzeiten scheint sie ganz aus dem Boden zu verschwinden und grünt dann in der Regenzeit wieder voll auf. Diese Erneuerungsfähigkeit scheint sie auch auf den Menschen zu übertragen. Übersetzt bedeutet der Name; „Das was den Körper regeneriert“. Ihre Eigenschaften …

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Kräuterecke Januar 2016

Gurmar Botanisch wird die Pflanze als Gymnema sylvestre bezeichnet, ein Hinweis, dass sie im Wald wächst. Gurmar bedeutet aus dem Indischen übersetzt so viel wie „Zuckerzerstörer“ Was der Name sagt wird von der modernen Naturwissenschaft bestätigt. Die Blätter von Gurmar sind ein Antidiabetikum und regenerieren die Pankreas. Gurmar verlangsamt die Aufnahme von Zucker in das …

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Kräuterecke Dezember 2015

Katzenbart Katzenbart, ein in Indien und Australien vorkommender Blütenstrauch. Die weißen Blüten haben lange Staubgefäße, deshalb der Name Katzenbart. Der Strauch sollte öfter gedüngt und umgetopft werde. Ein Kaltauszug aus den getrockneten Blättern wird als Entwässerungsmittel bei Harnstauung sowie bei anderen Blasen- und Nierenbeschwerden. Auch bei Bluthochdruck, Gicht, Diabetes und Fettleibigkeit findet Katzenbart Anwendung.Die Heilwirkung …

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Kräuterecke November 2015

Polpala Polpala ist eine dekorative Heilpflanze aus Asien und Afrika. Sie wächst vorwiegend an Berghängen in Waldlichtungen. Die Blätter können auch wie Spinat als Gemüse genossen werden. In Indien wird sie gegen Nieren- und Blasensteine eingesetzt. Aus den Wurzeln wird durch Abkochen ein Sud hergestellt. Er soll bei  Trinken über mehrere Tage den Urin klären …

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Kräuterecke Oktober 2015

Shatavari oder indischer Spargel ist ein ayurvedisches Verjüngungsmittel für Frauen. Verwendet werden die Wurzelknollen, die man getrocknet als Pulver oder in Tablettenform bekommt. Aus dem ausgeprägten Wurzelnetz können einzelne Knollen leicht entnommen werden, ohne die Pflanze zu schädigen. Übersetzt bedeutet Shatavari: „die, die hundert Männer besitzt“ Shatavari ist ein wirksames Mittel gegen trockene und entzündete …

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Kräuterecke September 2015

Noni Noni ist ein Baum, der sich von Australien aus über den indischen Ozean, nach Polynesien, Hawaii, Mittelamerika, Westindien und Madagaskar verbreitet hat. Seinem saft, Blättern und Wurzeln wird Heilkraft zugeschrieben mit krebshemmender und immun steigernder Wirkung. Noni wirkt antibakteriell, schmerzlindernd, blutungsstillend, entgiftend, die Atemwege befreiend, entzündungshemmend, abführend, psychisch beruhigend, blutdrucksenkend, blutreinigend und physisch belebend. …

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Kräuterecke August 2015

Spitzwegerich Wachsen tut er z. Zt. überall, auf Wiesen, Ackern, Feldrändern und vor allem an Wegen, wie der Name sagt. Ernten und Sammeln kann man ihn am besten von Anfang April bis Ende August. In Mangelzeiten nach den beiden Weltkriegen und während der Weltwirtschaftskrise war Salat aus wildwachsendem Spitzwegerich ein beliebter Ersatz für unerschwingliches oder …

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Kräuterecke Juli 2015

Radieschenblätter Üblicherweise verzehren wir nur die roten, unterirdisch wachsenden Radieschenkugeln. Dabei sind die  Blattbüschel genauso interessant. Auch sie enthalten Senföle, die den charakteristischen Geschmack ausmachen, sind aber nicht so scharf wie die Knollen. Klein geschnitten lassen sie sich gut an Salaten, Paestos und auch Saucen verwenden. Auch Hackfleischgerichte gewinnen an Würze mit einer Untermischung von …

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Kräuterecke Juni 2015

Löwenzahn, die Pusteblume ist ein besonders hartnäckiges, unverwüstliches Kraut, das nicht nur als Unkraut sondern vor allem als sehr gesundes  Lebensmittel genutzt werden kann. Aus den gelben Blüten wird  Sirup oder Gelee hergestellt. Die jungen Blätter liefern einen Salat, der etwa vierzigmal so viel Vitamin A wie Kopfsalat,  neunmal so viel Vitamin C, viermal so …

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