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Mai 25 2016

Debatte Juni 2016

Sollte sexistische Werbung verboten werden?

Dafür:

  • Mit erotischen Bildern von Frauen als Werbeträger wird die Frau zum Objekt gemacht, was sie entwertet.
  • Die Zurschaustellung nackter Frauenkörperteile verwirrt ausländische Besucher, Asylbewerber und provoziert Übergriffe.
  • Kindern und Jugendlichen wird ein abwertendes Bild weiblicher Körperteile vermittelt.
    Frauen als bloße Dekoration verfestigt bestehende Vorurteile und schade dem weiblichen Selbstwertgefühl.

Dagegen:

  • Es geht um die Freiheit der Darstellung. Der Staat hat den Bürgern nicht vorzuschreiben was sie abbilden und schon gar nicht was sie dazu zu denken haben.
  • Das Verbot ist scheinheilig und spießig. Gewalt und Waffen dürfen öffentlich gezeigt werden, was viel schlimmer ist als sexuelle Bilder.
  • Das Problem ist nicht das Zeigen der Bilder, sondern, dass die Ansicht von weiblichen Körperteilen automatisch mit Sex verbunden ist.
  • Eine Grenze was verboten sein soll und was nicht ist schwer zu ziehen. Wer soll das beurteilen. Es käme zu einem Gesinnungsstrafrecht „gesundes Volksempfinden“ welches die Freiheit erheblich einschränkt.
  • Man braucht es nicht verbieten, weil der Spruch Sex sells schon lange nicht mehr zieht. Der Verbraucher bestraft solche Werbung mit Nichtachtung.

Debattieren können Sie jeden Mittwoch um 19.30 bei „Streitkultur“ ím en passant in der Schönhauser Allee 58, 10437 Berlin

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Dorfzeitung

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