Der Kampf gegen den illegalen Welpenhandel muss entschlossener geführt werden

Der rot-rot-grüne Senat lehnt den Vorschlag des Reinickendorfer Bezirksverordneten Björn Wohlert (CDU) und des Tierschützers Stefan Klippstein, ein bezirksübergreifendes Meldesystem gegen den illegalen Welpenhandel zu schaffen, pauschal ohne Begründung ab. Das ist das Ergebnis ihrer BVV-Initiative, die auch in den Bezirken Charlottenburg-Wilmersdorf, Marzahn-Hellersdorf und Spandau eingebracht wurde. Erst kürzlich bestätige der Senat auf Nachfrage der CDU-Abgeordneten Katrin Vogel die Notwendigkeit eines bezirksübergreifenden Ansatzes beim Kampf gegen den illegalen Welpenhandel und begrüßte dahingehend den Vorstoß aus Reinickendorf.
Weder nennt der Senat welche Rechtsgrundlagen geprüft wurden noch welche rechtlichen Voraussetzungen für ein bezirksübergreifendes Meldesystem geschaffen werden müssten. Der Senat scheint nicht ernsthaft an konkreten Maßnahmen gegen den illegalen Welpenhandel interessiert zu sein“, kritisiert Wohlert.
Eine schriftliche Anfrage des CDU-Bezirksverordneten Björn Wohlert hat zudem ergeben, dass das Reinickendorfer Veterinäramt in der Verantwortung des Bezirksstadtrates Sebastian Maack (AfD) im Jahr 2017 nur zwei Bußgeldverfahren eingeleitet hat und keine Handels- oder Tierhalteverbote ausgesprochen wurden.
„Reinickendorf ist am stärksten vom illegalen Welpenhandel betroffen. Auch hier im Bezirk muss der Kampf entschlossener geführt werden, damit möglichst viele Händler aus dem Verkehr gezogen und potenzielle Käufer abgeschreckt werden können“, so Björn Wohlert.
Mit einem weiteren BVV-Antrag will der Bezirksverordnete Björn Wohlert erreichen, dass Bußgelder und Handelsverbote in Reinickendorf konsequent verhängt werden und das Bezirksamt mit einer Aufklärungskampagne und Veröffentlichungen auf seiner Webseite umfassend darüber informiert, wann der Welpenhandel als illegal einzustufen ist und wie potenzielle Käufer unseriöse Züchter erkennen können.

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