Die Entwicklung der Cité Foch schreitet voran

Der Wittenauer Bezirksverordnete Björn Wohlert (CDU) hat vor kurzem mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) über die Entwicklung der Cité Foch in Wittenau gesprochen: Die BIMA will demnächst auf den Potenzialflächen neuen Wohnraum schaffen, der Bebauungsplan ist kurz vor der Festsetzung. Ein Teil der Wohnungen soll Berliner Bundesbediensteten zur Anmietung zur Verfügung gestellt werden. Wohneinheiten, die nicht für die Wohnungsfürsorge des Bundes benötigt werden, werden nach einem transparenten Verfahren auf dem regulären Wohnungsmarkt angeboten.
„Die Entwicklung der Cité Foch scheint endlich Fahrt aufzunehmen. Das Wohnungsbauvorhaben kann maßgeblich zur Stabilisierung des Mietpreisniveaus und damit zur Entlastung des Wohnungsmarktes im Bezirk beitragen“, freut sich Björn Wohlert.
Das ehemalige Schwimmbad wird nicht mehr reaktiviert, weder die BIMA noch die Berliner Bäderbetriebe sind von einem wirtschaftlichen Betrieb überzeugt. Auf der Fläche werden ebenfalls neue Wohnungen entstehen, deshalb soll es nächstes Jahr abgerissen werden.
Dazu erklärt Wohlert:
„Bisherige Bemühungen, eine Perspektive für das Schwimmbad zu ermöglichen, sind damit leider endgültig gescheitert. Ein Stück französische Geschichte geht in Wittenau verloren. Immerhin werden aber künftig die hohen Unterhaltungskosten eingespart und dringend benötigter Wohnraum geschaffen.“
Zudem war der Bezirksverordnete Björn Wohlert bei BPD zu Besuch und hat sich über die aktuellen Pläne für Wohnungsbau in der Cité Foch informiert. Der Immobilienentwickler baut zurzeit 90 Miet- und 241 Eigentumswohnungen (www.fleurde.berlin) in der Siedlung. In dem Zuge wird auch eine Kita geschaffen.
„Es entsteht insgesamt eine wunderschöne parkähnliche Gartenanlage mitten in dem grünen Kiez in Wittenau. Hinsichtlich des Anschlusses an das Trinkwasser haben die BIMA und BPD endlich eine einvernehmliche Lösung erzielen können“, so Wohlert.
Auch für das ehemalige Grundstück des Collège Voltaire gibt es nun eine Zukunftsplanung. Dank des Einsatzes der Baustadträtin Katrin Schultze-Berndt und des Schulstadtrates Tobias Dollase (beide für die CDU) konnte dieses als Schulstandort für den Bezirk gesichert werden. Dahingehend wurde der Neubau einer Grundschule inklusive Sporthalle im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive für die Investitionsplanung 2018 bis 2022 bei der Senatsverwaltung für Finanzen nachgemeldet.
Bilder: Sonja Hartmann

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