Jugend forscht 2018: „Spring!“ in Berlin

Über 400 Jungforscherinnen und Jungforscher bis 21 Jahre werden im Rahmen von Jugend forscht 2018 mehr als 200 Projekte in den drei Berliner Regionalwettbewerben der Öffentlichkeit präsentieren. Der Nachwuchswettbewerb ist der größte und bekannteste naturwissenschaftlich-technische Wettbewerb für junge Menschen in Deutschland

In den letzten Monaten haben die Jungforscherinnen und Jungforscher Berlins intensiv an ihren Erfindungen und Forschungen getüftelt. Nun präsentieren sie ihre Projekte am 27. Februar vor einer Jury und am 28. Februar den Medien und Besuchern auf den drei Regionalwettbewerben Berlins in den sieben Sparten. Die Projekte decken die Themenbereiche von Ernährung und Gesundheit über Natur und Recycling bis hin zu Energie und Technik ab. Die Gewinnerinnen und Gewinner der jeweiligen Fachgebiete werden dann zum Landeswettbewerb Berlin geladen.

Das allgegenwärtige Thema Gesundheit spielt dieses Jahr in der Sparte Arbeitswelt eine sehr große Rolle. Hier werden unter Anderem Luftgüteuntersuchungen durchgeführt und Aufklärung zu Lärm in der Musikbranche betrieben. Zudem wird beispielsweise ein Roboter zur Katastrophenrettung, ein Frühwarnsystem gegen plötzlichen Kindestod entwickelt sowie die Drucktechnik Lithographie gesünder und kostengünstiger gestaltet.
Der Bereich Biologie, die Wissenschaft von allem Lebendigen, beherbergt dieses Jahr besonders viele verschiedene Projekte. Die Forschungen drehen sich zum Beispiel um Themen wie alternative Lebensmittel, Einfluss von Musik auf Mensch und Tier, Wundermittel der Hausmedizin, Luftqualität in Schulräumen, Impfungen, Auswirkungen von Mikroplastik sowie der Reduzierung von Plastikmüll.
Die Chemie, sie umgibt uns überall im alltäglichen Leben! In dieser Sparte wird dieses Mal unter Anderem am Recycling von Chemieabfällen geforscht, nach einem effektiven Weg Plastik aus einem Abfallprodukt herzustellen gesucht, sich mit der Abschwächung und Beseitigung von Tattoos beschäftigt und eine Nachweisreaktion von Fleischspuren in vegetarischen Produkten entwickelt.
Die Erforschung von Himmelskörpern, Wetter, Bodenstrukturen oder Versteinerungen sind nur einige Themen vom Bereich Geo- und Raumwissenschaften. Diesmal werden beispielsweise die Auswirkungen von Frostsprengungen untersucht, die Grünflächenbewässerung mit einer Drohne unterstützt, die Existenz von Wurmlöchern diskutiert, und die Gefahr durch Weltraumschrott analysiert.
Mathematik und Informatik mal anders. In diesem Gebiet wird dieses Jahr Theorie durch Praxis ersetzt! Die Projekte zeigen eine breite Spanne an Anwendungsgebieten. Es werden Moleküle grafisch dargestellt, Programme geschrieben und Roboter programmiert, die uns das Leben erleichtern sowie Lernprogramme für den Unterricht entwickelt.
Ob Materie, Energie oder deren Wechselwirkungen in Raum und Zeit, alles ist dieses Jahr in der Sparte Physik vertreten. Es wird beispielsweise an OLEDs, modernen Stromleitern und Magneten sowie Luftströmungen geforscht. Ebenfalls wird zum Beispiel eine alternative Messmethode von Blutzucker entwickelt und ein analytisches Verfahren für die Chemie erweitert.
Ideen für neue Erfindungen und Spaß am handwerklichen Arbeiten gehören zum Gebiet Technik. Unter Anderem werden hier Bienenvölker technisch überwacht, eine Indoor Navigation und Sensoren entwickelt, Smart-Home Systeme programmiert, Roboter und Belüftungen selbst konstruiert und programmiert sowie ein Roboter zum Spielen von „Mensch ärger dich nicht“ erfunden.

Lust auf einen Besuch bekommen? Am 28. Februar findet an folgenden Standorten die öffentliche Präsentation der Wettbewerbsarbeiten statt:
Nord: 10 – 13 Uhr, Uhr Bayer Healthcare Gebäude S190, Müllerstraße 178, 13353 Berlin
Mitte: 9 – 13 Uhr, Lichthof im TU-Hauptgebäude, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin
Süd: 10 – 13 Uhr, Wista Management GmbH, Bunsen-Saal, Volmerstraße 2, 12489 Berlin

Bei Interesse an zusätzlichen Informationen zu den Projekten, einem Besuch bei den Regionalwettbewerben oder anderen Rückfragen können Sie sich gerne an mich wenden.

Tino Jacobi

Pressebeauftragter
Jugend forscht Berlin
E-Mail: tino-jacobi@jufo-berlin.think3ddd.de
Tel: 030 67805995 (meist nur AB)
Xing: https://www.xing.com/profile/Tino_Jacobi
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/tino-jacobi/
Web: http://www.jufo-berlin.schule.de/index.php/das-berliner-jugend-forscht-team

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