Klangstraße – Musikerlebnis der besonderen Art in der Residenzstraße

klangstrasse_foto-antonia-richter_eroeffnungkonzert-monsieur-pompadour-im-la-femme_008 klangstrasse_foto-antonia-richter_konzert-kellerjaezz-im-friseursalon-basche_016 klangstrasse_foto-patricia-schichl_abschlusskonzert-klangraine_390 klangstrasse_foto-patricia-schichl_abschlusskonzert-klangrainer_457 klangstrasse_foto-patricia-schichl_konzert-isi_182Das Musikfestival „Klangstraße – Ein Tag voller Musik in der Resi“ am Freitag, den 14. Oktober war ein voller Erfolg. Das Festival, welches aus Mitteln des Förderprogramms Aktive Zentren realisiert wurde, brachte mit 23 Konzerten von 16 Bands und Musikgruppen verschiedenste Orte rund um die Reinickendorfer Residenzstraße zum Klingen; darunter neben Restaurants und Cafés auch Geschäfte wie einen Fahrradladen, eine Sparkassenfiliale, einen Frisiersalon oder ein Blumengeschäft. Rund 1.000 Konzertbesucher lauschten den Klängen zwischen Schnittblumen, unter Bücherregalen, hinter Rennrädern oder neben Geldautomaten. Zu hören gab es Selbstkomponiertes, Songtexte aus eigener Feder, aber auch Rock-Klassiker, Jazz, lateinamerikanische Musik, Folk- und Weltmusik. „Wir sind begeistert von diesem Festival und überrascht, dass es so etwas hier in Reinickendorf gibt“, kommentierten zwei Studenten aus Friedrichshain und Neukölln die Veranstaltung. Wie sie nutzten viele Besucher die Gelegenheit und zogen gut gelaunt von Konzert zu Konzert und erlebten die Einkaufsstraße aus einer ganz anderen Perspektive. „Ich war schon 2014 bei vielen Konzerten von Klangstraße dabei. Toll, dass wir so etwas hier in unserem Kiez haben“, freute sich eine Festivalbesucherin.
So ist dann auch das Abschlusskonzert der Band „Klangrainer“, das in einem Waschsalon stattfindet, sehr gut besucht. Durch die großen Schaufensterscheiben sieht man wie die Festivalbesucher zwischen den Waschtrommeln ausgelassen bis in die späten Abendstunden tanzen.
Die Macher des Festivals Florina Limberg und Sebastian Teutsch sind zuversichtlich: „Wer Klangstraße in diesem Jahr verpasst hat, wird sicher im nächsten und übernächsten Jahr hoffentlich die Möglichkeit haben, hier diverse Konzerte zu hören. Über das Förderprogramm Aktive Zentren ist uns bereits eine Weiterführung des Festivals in Aussicht gestellt worden.“

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