Meike´s Meinung Dezember 2017

Terror gab und gibt es schon immer. Und auch der Anlass für Terror ist immer derselbe. Ob nun in Ägypten zur Zeit der Pharaonen durch Vulkanausbrüche die Ernte beeinträchtigt wurde und das Volk hungern musste, ob die Ungerechtigkeit der Machtverteilung einzelne Gruppen zu Umsturzversuchen veranlasste wie im deutschen Herbst 76, ob auch einzelne Gruppen im Dritten Reich auf gewaltsamen Weg einen Regierungsumsturz versuchten (da nannte man das Anschlag), oder ob sich ein Kind im Kinderzimmer wütend auf den Boden wirft und mit Spielzeug um sich wirft. Hintergrund ist immer das Gefühl ungerecht behandelt oder sogar bedroht zu werden. Hat nicht derjenige, der meint zu kurz zu kommen das Recht sich zu wehren und denjenigen anzugreifen, der ihm das vorenthält, was er braucht? Begrüßen wir es nicht, wenn Kinder sich als durchsetzungsfähig erweisen, statt depressiv und still gehorsam zu sein? Würden wir nicht selber zur Waffe greifen, wenn wir und unsere Familien dem Tod durch Hunger oder Krieg preisgegeben wären. Und würden wir nicht diejenigen angreifen, die uns Nahrung und Frieden vorenthalten? Was soll diese Terrorbekämpfung mit immer umfassenderer Überwachung und immer stärkeren Maßnahmen? Dabei wäre es logisch die Terrorgefahr einzudämmen indem man die Ursache des Terrors beseitigt. Konkret bedeutet dies die Ungleichheit auf dieser Welt zu beseitigen. Sicher ist das nicht einfach aber auf jeden Fall nachhaltiger, d.h. langfristig erfolgreicher als Einkreisung und Ausschaltung potentieller Terroristen. Allerdings bedeutet das auch über den eigenen Tellerrand schauen und nicht verzweifelt an allem was uns gehört festhalten. Meike

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