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Feb 06 2017

Meike´s Meinung Februar 2017

Wir leben wie gut gehaltene Kühe auf der Weide, würziges Gras, frisches Wasser, gutes Wetter und trockener Unterstand. Statt Milch produzieren wir Produkte (nicht nur Waffen), welche die Welt braucht, welche exportiert werden und deren Gewinn die Reichen noch reicher macht. Und das alles in einer freien Gesellschaft, einer Demokratie. Leben wir wirklich in einer Demokratie? Die vierte Macht im Staate, die Presse, die Medien lassen uns das glauben, aber agieren sie wirklich demokratisch? Zweifel kommen auf  durch Ungereimtheiten. Es wird behauptet dass die Mehrheit der Deutschen einen politischen Rechtsruck fürchten. In einer Demokratie befürchtet man so etwas nicht, man nimmt es zur Kenntnis und setzt sich damit auseinander. Noch krasser bei der Wahl in USA, bei der Trump fast ausschließlich negative Kommentare erhielt, obwohl klar war, dass um die 50 Prozent der Amerikaner für ihn waren und sind. Diese 50 Prozent wurden als Unterschicht, als Prekariat definiert, als Personen, die vom sozialen Abstieg bedroht sind oder schon abgestiegen sind. Warum hat in Deutschland niemand für diese Leute und ihre Interessen geschrieben? Warum wird in Deutschland der AfD als Gefahr und nicht als Chance gesehen? Demokratie bedeutet ernst nehmen und Auseinandersetzung mit anderen Meinungen, Debatte und nicht emotionale Stimmungsmache. Die Antwort könnte sein, dass ein Ernst nehmen der abgehängten Mitglieder unserer Wohlstandgesellschaft zu deutlichen Veränderungen führen müsste. Und das passt natürlich den „Reichen“ nicht. Sie wollen lieber zufrieden Kühe auf der Weide, die aber bitte nicht über den Zaun schauen.

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Dorfzeitung

2 Kommentare

  1. Claus Stephan Matz

    Liebe Meike,
    Mit Verlaub, Ihre Meinung ist ja sehr verschroben.
    Warum sind Sie Fan von Trump und der AfD?
    Mit Menschen muss man reden. Das hat die AfD nie getan, noch Trump.
    Bitte, vor dem Schreiben einfach mal überlegen.
    Viele Grüße von Claus Stephan Matz
    (Vielleicht eine Antwort in der nächsten „Meinung“).

  2. Wolfram Borowic

    Liebe Meike,
    mit Erstaunen habe ich Ihre Meinung in der Februar-Ausgabe gelesen.
    Die Medien lassen uns glauben, dass wir in einer Demokratie leben?
    Zweifel, Ungereimtheiten? Es wird behauptet, dass die Mehrheit der
    Deutschen einen politischen Rechtsruck befürchtet! Sehen Sie das
    anders? Man nimmt es zur Kenntnis und setzt sich damit auseinander.
    Genau da das sollten Sie tun. Schauen Sie doch mal in die Social Media
    und lesen Sie die Hetze, die dort verbreitet wird. Welche Fake-News
    gepostet werden, die einfach übernommen und für wahr gehalten werden.
    Gründlich recherchierte Fakten werden übergangen, da sie ja von der
    „Lügenpresse“ verbreitet werden. Über diverse Äußerungen von
    AfD-Politikern wird sehr wohl debattiert. Doch wem unterstellen Sie hier
    emotionale Stimmungsmache? Schauen Sie doch bitte mal etwas genauer
    hin. Für Trump waren und sind um die 50% der Amerikaner, fast korrekt,
    denn es waren fast 50%! Die Aussage von Herrn Trump, dass er sich vor-
    behalte, die Wahl anzufechten, falls er nicht gewinne, war keine Erfindung
    der Presse, sondern live von ihm zu hören! Ist das sein Verständnis von
    Demokratie? Ich weiß auch nicht, wo Sie die Behauptung her haben,
    dass alle seine Anhänger als Unterschicht definiert
    wurden. Es ist sicher richtig, dass viele gestrandete, auf der Strecke
    gebliebene der US-Wirtschaft darunter sind. Das heißt aber gerade in den USA
    noch lange nicht, dass diese Leute zur Unterschicht gehören. Das kann
    Ihnen dort auch ganz schnell mit einem Hochschulabschluss passieren.
    Und zum Schluss möchte ich noch anmerken, dass ich selbst nicht zu
    den „Reichen“ gehöre, eher weit davon entfernt bin, aber sehr zufrieden
    in und mit diesem Land bin. Ja, es gibt hier arm und reich, besser Verdienende
    und die auf unser Sozialsystem angewiesenen. Aber mal ganz ehrlich, schauen
    wir uns offenen Auges in dieser Welt um und auch in die Vergangenheit.
    Wir leben seit über 70 Jahren in Frieden in Europa! Wir leben in einer Zeit,
    in der es uns so gut geht, wie nie zuvor! Denken wir mal 50, 60, 70 Jahre zurück.
    Was hatten wir damals? Was konnten wir uns leisten? Wo stehen wir heute?
    Was wollen wir eigentlich? Würde uns ein kleines bisschen Zufriedenheit
    nicht besser zu Gesicht stehen, als Missgunst und Neid?
    Diese Welt verändert sich jeden Tag, so, wie es schon immer getan hat.
    Arbeiten wir gemeinsam daran, dass sie sich zum Guten ändert und
    versuchen wir nicht, die Änderung aufzuhalten. Denn das wird und nicht gelingen!
    Wolfram Borowic

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