Modulare Unterkünfte dürfen nicht Wohnraum nur für Flüchtlinge werden

Der integrationspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Reinickendorf und Wittenauer Bezirksverordnete Björn Wohlert sieht in den Überlegungen des rot-rot-grünen Senats, modulare Unterkünfte für alle Bevölkerungsgruppen zu öffnen (https://goo.gl/ue7xnS), einen ersten Schritt in die richtige Richtung:

„Viele Menschen in Berlin suchen händeringend eine bezahlbare Wohnung. Von Anfang an habe ich daher mit Blick auf die geplanten modulare Unterkünfte in Reinickendorf klar Position bezogen: Wer den sozialen Frieden wahren will, sollte Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen – die berechtigt sind hier zu leben – schaffen, nicht ausschließlich für Flüchtlinge. Auch der Senat scheint das nach massivem Druck endlich zu erkennen und denkt laut über einen Kurswechsel nach! Ungeachtet dessen bleibt der Senat aber gefordert, ausreisepflichtige Personen konsequenter abzuschieben, um die Anzahl erforderlicher Unterkünfte für die Unterbringung von Flüchtlingen drastisch zu reduzieren!“

Für den Bezirk Reinickendorf prüft der rot-rot-grüne Senat zurzeit den Bau von drei modularen Unterkünften für Flüchtlinge, in der ehemaligen Gendarmerie in der Cité Foch, auf einer Grünfläche hinter dem Paracelsus-Bad und auf dem Gelände der früheren Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik – eine abschließende Entscheidung über die Standorte steht noch aus. Die bereits fertig gestellte Unterkunft im Märkischen Viertel steht weiterhin leer, da noch kein Betreiber ausgewählt wurde.

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