Aug 28 2017

SPD-Fraktion sorgt sich um die Zukunft des Projektmittelfonds Schule

Vor 5 Jahren hat die Bezirksverordnetenversammlung in Reinickendorf beschlossen (Drs. 0022/XIX), zusätzlich zum Bezirkshaushalt einen Fonds mit 20.000 Euro einzuset-zen, der den Schulen zu Gute kommt und aus dem sie Geld für Projekte mit etwas grö-ßerem einmaligen Finanzbedarf beantragen können. Eine Jury aus Expertinnen und Ex-perten sowie Ehrenamtlichen, unter dem Vorsitz der damaligen Bezirksstadträtin, ent-schied dann, welche Projekte gefördert werden sollten. Sinn des Projektmittelfonds sollte es sein, dass Schulen auch größere Projekte durchführen sollten, die sie alleine nicht stemmen könnten.
Die Arbeit des Projektmittelfonds verlief in den letzten 5 Jahren mehr als erfolgreich, um die 20 Bewerbungen gab es pro Jahr, und vieles konnte durch die Mittel realisiert werden. Mit den Geldern konnten bislang unter anderem ein Ski-Keller für Klassenfahrten, ver-schiedenste Projekttage oder auch Musikinstrumente für Schulbands finanziert werden.
Leider hat der Schulstadtrat Tobias Dollase (für die CDU) in diesem Jahr die Ausschrei-bung sehr spät begonnen, so dass die Mittel nicht im Februar vergeben werden konnten, wie es in den Vorjahren immer üblich war. Laut Stadtrat Dollase habe es in diesem Jahr nur sehr wenige Bewerber für Gelder des Projektmittelfonds gegeben. Die SPD zeigte sich darüber wegen des veränderten Zeitplanes aber nicht überrascht. Der Stadtrat teilte nun während der Haushaltsberatungen mit, dass für die kommenden 2 Jahre der Fonds aufgelöst und die Mittel an den allgemeinen Schuletat zurückgeführt werden sollen. Die SPD fürchtet nun, dass das Geld an dieser Stelle verkleckern würde.
Dazu erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Marco Käber: „Dass dieses großartige und engagierte Projekt nun sterben muss, was den Schulen geholfen hat, ihre besonderen Initiativen zu realisieren, ist sehr bedauerlich. Es ist zudem schade um die Arbeit der Jury, die sich über Jahre mit Herzblut eingesetzt hat, um den Schulen einige außergewöhnliche Projekte zu ermöglichen“.

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