Kräuterecke April 2019

Bergbohnenkraut

Das Winter-Bohnenkraut (Satureja montana), auch Berg-Bohnenkraut genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Lippenblütler. Die vier Unterarten sind im südlichen Europa verbreitet.

Es ist ein immergrüner Halbstrauch und erreicht Wuchshöhen von 10 bis 40, selten bis 70 Zentimetern. Die Stängel sind ganz oder nur im unteren Teil verholzt. Im oberen Teil sind sie kurz behaart und häufig auch etwas violett überlaufen. Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind fast sitzend. Außerdem ist das Winter-Bohnenkraut gynodiözisch: die funktionell weiblichen Blüten haben eine kleinere Krone und mehr oder weniger reduzierte Staubbeutel.

Das Winter-Bohnenkraut wird gelegentlich als Gewürzpflanze kultiviert, ist wirtschaftlich jedoch annähernd bedeutungslos. In Deutschland wird es trotz seiner anspruchslosen Kultur nicht kommerziell angebaut, da sein Geschmack strenger als der des Sommer-Bohnenkrauts (Satureja hortensis) ist. Es dient allerdings zur Gewinnung des ätherischen Öls in Reinform, Saturejae Aetheroleum und auch als Volksarzneipflanze. Außerdem wird das Winter-Bohnenkraut zerstreut als Zierpflanze in Steingärten, sowie als Bienenfutterpflanze genutzt. Diese Art ist seit spätestens 1562 in Kultur.

Das Winter-Bohnenkraut wird in Mischkultur mit Bohnen angebaut, um Samenkäfer zu vertreiben. Mit Rosen wird es angebaut, um Mehltau und Blattläuse zu vertreiben.

(Quelle: Wikipedia.de)

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