Kräuterecke Januar 2019

Thymian

Die Thymiane (Thymus, von altgriechisch θύμος thýmos) oder Quendel sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Lippenblütengewächse. Einige Arten und ihre Sorten sind Heil- und Gewürzpflanzen, am bekanntesten ist der Echte Thymian. Auch der Sand-Thymian, der Zitronen-Thymian und der Breitblättrige Thymian sind in der abendländischen Kultur und Pflanzenheilkunde von Bedeutung. Nicht zur Gattung Thymus gehört der nahe verwandte Kopfige Thymian. Thymian-Arten sind ausdauernde Halbsträucher oder Sträucher. Gelegentlich scheinen sie krautig zu sein, sind jedoch zumindest an der Basis verholzt. Sie wachsen aufrecht bis niederliegend, sind gelegentlich rasenbildend und an den Stängeln wurzelnd.

Im antiken Griechenland diente Thymian als Zusatz zu Räuchermitteln, mit denen man eine Anregung von Geist und Gemüt erzielte. Im Mittelalter wurde Thymian bereits als wertvolle Heilpflanze genutzt, zum Beispiel bei Asthma oder Atemnot. Heute kommt Thymian in unterschiedlicher Art und Weise zum Einsatz. Verwendung finden Arten der Gattung Thymus als getrocknete oder frische Küchenkräuter, als Quelle von ätherischen Ölen und Oleoresinen, als Gartenpflanze sowie als Arzneipflanze in der Volksmedizin, der Homöopathie und verstärkt auch in der klassischen Medizin. Dabei ist jedoch nur ein kleiner Teil der Arten von kommerzieller Bedeutung, nämlich Thymus mastichina, der Sand-Thymian, der Echte Thymian und der Joch-Thymian, zusätzlich noch der nach der hier verwendeten Systematik nicht mehr zur Gattung zählende Kopfige Thymian. Für die Gewinnung der pharmazeutischen Droge Thymian sind nach dem Europäischen Arzneibuch nur die beiden Arten Thymus vulgaris und Thymus zygis oder eine Mischung beider Arten erlaubt.

Quelle: Wikipedia

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