Verkehrsausschuss fordert Barrierefreiheit am S-Bahnhof Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik

Der Wittenauer Bezirksverordnete Björn Wohlert setzt sich mit der CDU-Fraktion Reinickendorf für Barrierefreiheit zu Gunsten von Älteren, Gehbehinderten und Familien mit Kinderwagen am S-Bahnhof Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik ein.

Der Verkehrsausschuss der BVV Reinickendorf hat auf Antrag der CDU-Fraktion Reinickendorf einstimmig beschlossen, dass das Bezirksamt Reinickendorf mit der Bahn über Lösungen, wie der S-Bahnhofes Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik so schnell wie möglich barrierefrei gestaltet werden kann, in den Dialog treten soll.

„Zwar ist im Zuge des mindestens zweigleisigen Ausbaus der S25 und der damit verbundenen Verlegung des Eingangs zum S-Bahnhof Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik an die Ollenhauerstraße ohnehin geplant, Barrierefreiheit zu schaffen. Jedoch wird dies nach Auskunft der Bahn entgegen der Planungen des Senates bis Ende 2020 nicht vor 2023 passieren. Für Ältere, Gehbehinderte und Familien mit Kinderwagen, die in der Nähe des Bahnhofes wohnen, ist es nicht zumutbar, für so lange Zeit weiterhin auf die Nutzung der S-Bahn zu verzichten. Daher wollen wir gemeinsam mit der Bahn und gegebenenfalls mit dem Senat eine Lösung finden“, so der Wittenauer Bezirksverordnete und stellv. Vorsitzende der CDU-Fraktion Reinickendorf Björn Wohlert.

Aus der Antwort auf eine Anfrage des Reinickendorfer Abgeordneten Stephan Schmidt (CDU) geht hervor, dass insgesamt noch neun S-Bahnhöfe in Berlin barrierefrei ausgebaut werden müssen. Der S-Bahnhof Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik ist der letzte nicht-barrierefreie S-Bahnhof in Reinickendorf.

Bild: Benno Müchler

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