Verkehrsberuhigung in der Schildower Straße

Der JU-Vorsitzende Marvin Schulz fordert eine zügige Überprüfung der Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung in der Schildower Straße. Bildquelle: JU Reinickendorf

Junge Union fordert zügige Überprüfung der Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung in der Schildower Straße

Um die Verkehrssituation in der Schildower Straße in Hermsdorf zu beruhigen, hat die Junge Union Reinickendorf den Berliner Senat gebeten, das Aufstellen einer Ampel an der Landesgrenze zu überprüfen. Die Verkehrslenkung Berlin hat in einem Schreiben geantwortet, dass die Idee der JU nicht umsetzbar sei. Um über die Sperrung der Schildower Straße für den Durchgangsverkehr zu entscheiden, fordert die Junge Union nun eine zügige Überprüfung der bisher ergriffenen Maßnahmen.
„Die Antwort der Verkehrslenkung Berlin ist ernüchternd. Berlin endet nicht am S-Bahn-Ring aber der Außenbezirk Reinickendorf wird mit seinen Problemen alleine gelassen. Man bietet zwar an, dass eine Arbeitsgruppe im Verkehrssenat bei der Umsetzung von einigen Maßnahmen planerische Unterstützung leisten könne, jedoch wird die einzige Idee, die zu einer tatsächlichen Verbesserung der Lage führen könnte, abgelehnt. Umso wichtiger ist es, dass die Maßnahmen, die durch die Reinickendorfer Verkehrsstadträtin, Katrin Schultze-Berndt, getroffen worden sind, zügig auf ihren Erfolg hin überprüft werden. Dies sollte im Herbst geschehen, um noch in diesem Jahr zu einem Ergebnis und einer Entscheidung über das weitere Vorgehen zu kommen“, sagt der JU-Vorsitzende Marvin Schulz, der gleichzeitig stellvertretender Vorsitzender der CDU Hermsdorf ist.
„Wir haben einige Maßnahmen ergriffen, um den Durchgangsverkehr im Waldseeviertel zu verringern. Dazu gehört die Anordnung einer Verkehrsinsel in der Einmündung Schildower Straße/Hermsdorfer Damm zur Vermeidung des Kurvenschneidens und die Erneuerung der Piktogramme auf der Fahrbahn, um die Autofahrer auf umsichtiges Fahren aufmerksam zu machen. Außerdem wird die Anordnung eines Zebrastreifens am Waldsee geprüft. In Abstimmung mit der Bürgerinitiative zur Verkehrsberuhigung in der Schildower Straße sind wir darin übereingekommen, einen Stufenplan mit verschiedenen Eskalationsstufen umzusetzen. Die Sperrung der Schildower Straße ist dabei die Ultima Ratio. Sollten alle anderen Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung erfolglos bleiben, werden wir diesen Schritt gehen“, ergänzt der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Reinickendorfer Kommunalparlament, Frank Marten.
Die beiden CDU-Politiker sind außerdem im Gespräch mit Vertretern der Bürgerinitiative zur Verkehrsberuhigung in der Schildower Straße, um zu klären, wie eine solche Straßensperrung aussehen könnte. Denkbar wäre in etwa die temporäre Sperrung der Schildower Straße. Dies würde bedeuten, dass die Fahrbahn vormittags für Verkehr nach Berlin und nachmittags für Verkehr aus Berlin heraus gesperrt würde.
Das Thema „Verkehrsberuhigung der Schildower Straße“ stand erst in der vergangenen Sitzung des bezirklichen Verkehrsausschusses auf der Tagesordnung. Der CDU-Kommunalpolitiker und Ausschussvorsitzende Lorenz Weser lud Vertreter der Bürgerinitiative dazu ein, sich mit den Fachpolitikern der Fraktionen über die aktuelle Verkehrssituation am Waldsee auszutauschen.
Die Junge Union Reinickendorf setzt sich seit einiger Zeit für die vollständige Sperrung der Schildower Straße für den Durchgangsverkehr ein. Sie wirbt für diese Position auch innerhalb der CDU Reinickendorf.
Bildquelle: JU Reinickendorf
Bildunterschrift: Der JU-Vorsitzende Marvin Schulz fordert eine zügige Überprüfung der Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung in der Schildower Straße

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